Game Design Workshop mit Bloxels

Beitragsbild - Game Design Workshop mit Bloxels

Wie man sein ganz eigenes Spiel ganz einfach designen kann, das zeigte Marc Velten am Donnerstag und Freitag in seinem Kurs.

Wer sich schon einmal daran versucht hat, sich in eine Game Engine wie Unity oder der UnrealEngine einzuarbeiten, um sein eigenes Spiel zu entwicklen der weiß, wie unfassbar kompliziert diese sein können. Oftmals hat man alleine daran Schwierigkeiten, sich überhaupt eine bewegbare Figur erschaffen zu können. Die vielen Komponenten mit oft kryptische Namen wie „Rigidbody“, oder auch einfach die Tatsache, dass man sich ersteinmal in eine ganze Programmiersprache einarbeiten muss, lassen das eigene Spiel oft ein Ding der Ummöglichkeit erscheinen. Aber es braucht nicht immer eine so komplexe GameEngine wie Unity oder der UnrealEngine, um sich sein eigenes Spiel zusammen zu basteln. Marc Velten stellte am Donnerstag und Freitag in seinem Kurs „Game Design Workshop mit Bloxels“ seinen Teilnehmern die Game Engine „Bloxels“ vor und wie man mit dieser ganz einfach sein eigenes Spiel entwicklen kann.

Mit Bloxels lassen sich kleine, aber dennoch beeindruckende Pixelspiele entwicklen. Die Level werden hier mithilfe von einzelne Blöcke zusammengebaut, welche alle unterschiedliche Funktionen erfüllen wie Boden oder Wasser. Sowohl das Design dieser Blöcke als auch das Design der Charaktere, zwischen denen die Spieler wählen dürfen, können vollkommen frei nach den ganz eigenen Vorstellungen gestaltet und zusätzlich noch mit kleinen Animationen versehen werden. Aber Referent Marc Velten zeigte seinen Teilnehmern nicht nur, wie sie mit diesen Tools ihr eigenes Spiel kreieren können. Er gab auch Einblicke am Beispiel des Videospielgiganten „Ubisoft“ in das Berufsfeld des „Game Design“ und welche späteren Berufsmöglichkeiten auf einen warten, sollte man in dieses Feld einsteigen wollen. Er erklärte zudem, welche Skills wie Zeichnen oder Computerkenntnisse man für einen solchen Beruf erfüllen sollte. Und genau diese Skills bekamen sie letztendlich auch vermittelt, als es endlich daran ging, alles bisher gelernte in die Tat umzusetzen und endlich das erste, eigene Spiel zu entwicklen. Während einer der beiden Teilnehmer sich vollkommen auf das Charakterdesign fokussierte, widmete sich der andere der Ausgestaltung der einzelnen Levels. Durch diese Zusammenarbeit ist ein fantastisches Jump ’n’ Run-Game entstanden, das sowohl herausfordernd als auch sehr unterhaltsam ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.